Der sichere Ort für die Fahrzeuge

Autos und andere fahrbare Untersetze der Familie wollen und müssen gut untergebracht werden. Zum einen, weil sie so der Witterung entkommen und somit Korrosion erst ein car-1337194_640wenig später einsetzt. Zum anderen, weil die Versicherungsprämien sinken, je sicherer und fester der Unterstand ausfällt und die Sicherheit für das Fahrzeug erhöht wird.

Wie steht es mit dem Platz?

Je stabiler die Unterbringung des Autos sein soll, desto mehr Platz wird dafür benötigt. Am einfachsten ist natürlich der Carport. Denn ein Carport ist nicht unbedingt einfach aus vier Balken und einem Dach bestehen.

Das Carport Dach

Nein, das obligatorische Flachdach ist zwar überall noch präsent, aber dennoch kein Muss. Jede bekannte Dachform, die allgemein erhältlich ist, kann selbstverständlich auch den Carport zieren. Doch Vorsicht: Steht der Unterstand nahe beim bzw. am Haus, so sollte sich an der Dachform des Haupthauses orientiert werden. Schließlich soll die Gesamtoptik nicht gestört werden.

Selbiges gilt für die Form der Dachüberstände. Dieser Bereich kann nahezu frei gestaltet werden: spitz, rund, breit, schmal – alles kann eingeplant werden. Ein Carport ist lediglich anmeldepflichtig, solange er vorwiegend offen ist und bestimmte Größen nicht überschreitet. Diese können von Region zu Region voneinander abweichen. Die Abstände zum Nachbargrundstück sind jedoch genauso einzuhalten wie bei einer Garage oder einem Wohnhaus.

Der Carport ist für gewöhnlich ausschließlich als Unterstand für das Auto gedacht. Wer jedoch im vorderen Bereich zusätzlichen Raum für Fahrräder oder Stauraum schaffen möchte, wird den Carport entsprechend verlängern, sofern ausreichend Platz auf dem Grundstück ist. Ein Carport hat im Gegensatz zur Garage keine vollständig geschlossenen Wände und auch keine abschließbare Tür. Aus genau diesem Grund sind die Versicherungsprämien für Autos, die in Garagen abgestellt sind, geringer als bei Carport-Parkern.

Auch der finanzielle Aspekt darf nicht unterschätzt werden. Denn der Carport ist selbstredend um einiges günstiger als die Garage. Dafür kann die Garage besser gesichert werden. Wer eine Garage erbaut, plant von vornherein ausreichend Platz für Fahrräder, Gartengeräte oder auch eine Werkbank. Auf diese Weise geplant und eingerichtet ist die Garage vielfältig einsetzbar.
Wie bereits erwähnt, ist der Bau einer Garage mit einer Baugenehmigung zu versehen. Das bedeutet aber auch, dass ein Architekt und ein Statiker für die Zeichnungen und Berechnungen zuständig sind. Diese sind, wie jeder andere Bauantrag auch, bei der Baubehörde einzureichen. Bis zur endgültigen Baugenehmigungserteilung braucht es dann leider ein wenig Geduld. Aber die sollte man auf sich nehmen, da die feste Garage unschlagbare Investition darstellt.