Ein Hochbeet bauen

Welches Material für das Hochbeet

Hochbeete sind eine Bereicherung für jeden Garten. Gerade Selbstversorger wissen die Vorteile eines Hochbeetes zu schätzen. Dies beginnen bei der Rückenfreundlichkeit und hören bei der Dauerversorgung der stark zehrenden Pflanzen während der Wachstumsperiode auf. Doch welche Material sollte am besten für den Bau eines Hochbeetes verwendet werden?

Langlebigkeit

Wer sich die Mühe macht, ein Hochbeet zu errichten, möchte dies auch so lange wie möglich nutzen. Es sollte also ein Material verwendet werden, dass langlebig ist und gleichzeitig keinerlei Schadstoffe ausdünstet, die von den Pflanzen aufgenommen werden könnten. Somit kommen die folgenden Materialien in Frage:

– unbehandeltes Holz (wenn, dann natürlich imprägniert)
– Feldsteine in allen Größen
– Gabionen
– Gehwegplatten
– Pflanzsteine
– Beton

Von diesen Materialien ist lediglich das Holz anfällig für die Witterung. Jedoch kann auch hier in die Trickkiste gegriffen werden. Denn Eichenholz ist sehr langlebig und kann auch mit den Einflüssen des Bodens im Hochbeet wie auch den Witterungseinflüssen gut umgehen. Eine Lebensdauer von 15 – 20 Jahren sollte durchaus möglich sein.

Wer mit Steinen oder Pflanzsteinen arbeiten möchte, hat natürlich die Option, immer, wenn eine neue Befüllung des Hochbeetes notwendig ist, einen Umbau hinsichtlich der Form zu vollziehen. Eine Umgestaltung des Gartens ist manchmal notwendig und macht zudem auch noch Spaß.

Der Aufbau eines Hochbeetes

Die Form des Hochbeetes kann frei gewählt werden. Wichtig ist jedoch, dass die Breite einen Meter nicht überschreitet. Es wird sonst schwierig, die Mitte des Beetes problemlos zu bearbeiten. Ist die Form abgesteckt, gilt es ein engmaschiges Drahtgeflecht in diese Form zu legen. Nur so kann Ungeziefer wie Nager aus dem Beet ferngehalten werden. Nun erfolgt die erste Einfassungsschicht. Ist diese hoch genug, kann der Innenraum mit Ästen und Stöckern befüllt werden.

Diese Schicht sollte ausreichend hoch angelegt werden, da sie als Drainage wirkt und somit Staunässe verhindert. Auch umgedrehte Grassoden können hier verrotten. Als nächstes folgt eine dicke Schicht aus Laub und, wenn vorhanden, Häckselgut. Nun folgt eine 15 – 30 cm dicke Schicht halbverrottetem Kompost. Letztlich wird eine ebenfalls gut 30 cm dicke Schicht Pflanzerde.

Mit der Befüllung zusammen steigt auch die Umrandung des Hochbeetes. Wer möchte, kann diese natürlich auch vorher vollständig hochziehen. Eigentlich ist es kein großer Aufwand, der zur Errichtung eines Hochbeetes betrieben werden muss. Die zusätzliche Arbeit besteht aus dem Bau der Umrandung. Alle anderen Arbeiten fallen ohnehin im Herbst an.