Schadstoffe im Haus – Richtig sanieren

Leider gibt es auch heutzutage noch zahlreiche Objekte und alte Häuser, wo Schadstoffe und Umweltgifte zugegen sind. Nicht selten findet man dort Schimmel, Asbest und mold-cheese-933309_640Formaldehyd dort vor.

Asbest-Sanierung

Leider kommt es immer wieder noch vor, dass Gebäude und Wohnräume mit Asbest belastet sind. Asbest ist vor allem dann gefährlich, wenn kleine Asbestpartikel in der Luft liegen. Werden diese eingeatmet, kann das zu gesundheitlichen Schäden führen. Sollte in Haus, in der Wohnung trotzdem Asbest verbaut sein, muss darauf geachtet werden, dass in dieses Material auf keinen Fall gebohrt wird, in diesem Fall würden diese Partikel sofort freigesetzt.

Wenn trotzdem eine Asbest-Sanierung notwendig wird, dann sollte das auf keinen Fall selbst durchgeführt werden. Hierzu sollten nur Fachbetriebe beauftragt werden, denn schließlich verfügen nur sie die notwendige Erfahrung und das notwendige Werkzeug dafür. Da diese Arbeit durch eine Firma sehr kostspielig werden kann, sollten Erkundigungen beim Finanzamt eingeholt werden, denn im Normalfall können diese unter außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden. Nicht zu vergessen, dass Asbest als Sondermüll entsorgt werden muss, auch hier wissen Fachfirmen bestens Bescheid.

Formaldehyd in Schränken und Fußböden

Auch Formaldehyd ist ein Schadstoff, denn man möglichst aus seinem Wohnbereich verbannen sollte. Hierzu ist es oft nötig, die Fußböden auszuwechseln. Vor allem Parkettböden sind oft damit belastet und sollten durch schadstofffreie Materialien ersetzt werden. Auch Möbeln aus Spannplatten können mit diesem Schadstoff belastet sein. Daher beim Neukauf von Möbeln immer auf schadstoffarme Materialien achten, diesbezüglich sind die Artikel mit dementsprechenden Umwelt-Siegeln versehen.

Schimmel

Eines der meist verbreiteten Schadstoffe ist Schimmel. Ist der Wohnbereich längere Zeit damit befallen, kann das zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Oft sind Feuchtigkeit und schlechtes Lüften dafür verantwortlich. Betroffene Stellen mit Anti-Schimmel-Mitteln und überstreichen sind nur eine kurzfristige Lösung. Früher oder später muss die Ursache der Schimmelbildung beseitigt werden. Auch organische Baustoffe wie Tapeten- oder Dispersionsfarben begünstigen Schimmelbildung, dass sie Feuchtigkeit anziehen.

Ist die Ursache des Schimmelbefalls ermitteln, muss diese großflächig behandelt werden, denn schadhafte Stellen müssen gründlich saniert werden. Einfaches Überstreichen reicht keinesfalls aus, um dieses Problem zu beseitigen. Vorsorge: Wer Schimmel vermeiden möchte, der sollte nie vergessen, mehrmals täglich ausreichend zu lüften. Hier reicht es nicht aus, die Fenster zu kippen. Richtig ist, mehrmals mehrere Minuten Stoßlüften. Ebenfalls wichtig, in den Wintermonaten ausreichend zu heizen und öfter lüften. Mangelhaftes Heizen erzeugt Schwitzwasser, das wiederum erzeugt Schimmel. Schimmel selbst ist nicht gesundheitsschädigend, sondern die Sporen des Schimmels.